Klinik für Kardiologie III: Angeborene Herzfehler (EMAH) und Klappenerkrankungen

Telefon- und Videosprechstunde

Wir bieten unseren Patienten die Möglichkeit zur Telefon- oder Videosprechstunde. Hier können medizinische Fragen in einem Arzt-Patientengespräch, ähnlich wie bei einem Ambulanzbesuch, geklärt werden. Um einen Termin zu vereinbaren, rufen Sie uns bitte unter +49 251 8346122 an.

Bitte beachten Sie: Wir können leider nur Patienten per Telefon- oder Videosprechstunde versorgen, die bereits bei uns in Behandlung sind.

Die Kassenärztliche Vereinigung hat unter der 116117 eine Patientenhotline für „Corona“ eingerichtet. Hier beraten dann Ärzte Anrufer, die Sorge wegen Corona haben. Anrufer müssen allerdings mit relevanten Wartezeiten rechnen.

Öffentliche Testung durch das Netz der Haus- und Fachärzte (Medis Münster) auf dem UKM-Campus
Seit dem 26. September 2020 übernehmen Haus- und Fachärzte die Testungen in dem Container auf dem UKM-Campus (inklusive der Übermittlung der Testergebnisse). Das UKM führt diese öffentlichen Testungen nicht selbst durch, sondern das Netz der Haus- und Fachärzte (Medis Münster) ist für den gesamten Prozess verantwortlich.

Personen mit Corona-verdächtigen Symptomen, fraglichem Kontakt zu Corona-Infizierten oder roter App-Warnung sowie Reiserückkehrer oder Lehrer*Innen/Erzieher*Innen können unter T 116117 die jeweils zuständige Teststelle und deren Öffnungszeiten erfragen.

Informationen für stationäre Patienten

Angesichts der aktuellen Infektions-Situation in Deutschland führen wir bei allen ambulanten und stationären Patienten eine ausführliche telefonische oder persönliche Anamnese durch. Im Verdachtsfall, bei Patienten aus Risikogebieten und in bestimmten klinischen Bereichen testen wir Patienten vor der Aufnahme oder verlangen die Vorlage eines negativen Testergebnisses.

Bitte beachten Sie: Patienten ohne Covid-19-Symptome mit kurzfristigen Aufnahmeterminen sowie Notfälle werden aufgrund eines fehlenden Testergebnisses nicht abgewiesen.

Bitte beachten Sie: Um unsere Patienten, Mitarbeitenden und Besucher vor einer Infektion zu schützen und die Ausbereitung von SARS-CoV2 einzudämmen, ist in allen Gebäuden des UKM das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes erforderlich.

Für den Besuch des UKM dürfen Sie Ihre eigenen, privaten Masken nutzen. Sollten Sie keine Maske dabei haben, stellen wir Ihnen für Dauer ihres Aufenthaltes im Klinikum an der jeweiligen Pforte einen geeigneten Schutz zur Verfügung.

Das Betreten der Gebäude ist ohne Mund-Nasen-Schutz nicht gestattet.

Besuche eingeschränkt möglich

Auf Grundlage der Coronaschutzverordnung des Landes Nordrhein-Westfalens sind am UKM ab sofort eingeschränkt Besuche für bestimmte Patientengruppen wieder möglich.

- Besuche sind ab dem dritten Behandlungstag des Patienten/der Patientin möglich.

- Es sind maximal zwei Besuche pro Woche mit einer Dauer von maximal einer Stunde vorgesehen.

- Als Besucher dürfen zwei fest benannte Personen empfangen werden. Es darf immer nur eine Person anwesend sein.

- Besuche sind werktags von 15.00 bis 19.00 Uhr, an Wochenenden und Feiertage von 08.00 bis 19.00 Uhr möglich.

- Die Besucher erhalten vom UKM vorab eine Besuchererlaubnis, die zusammen mit dem Personalausweis als Zutrittserlaubnis für das UKM gilt, und am Eingang überprüft wird.

Die Besucherregelung gilt für das Zentralklinikum sowie alle externen Kliniken. Ausnahmen werden lediglich für die Geburtshilfe, die Pädiatrie, für die Palliativstationen sowie – nach Absprache mit den verantwortlichen Ärztinnen und Ärzten – für schwerstkranke Patienten zugelassen. Bitte haben Sie Verständnis, dass es für einzelne Bereiche abweichende Vorgaben geben kann. Je nach Entwicklung der Corona-Pandemie wird diese Regelung regelmäßig geprüft und angepasst. Bitte beachten Sie außerdem: Der Zugang zum Zentralklinikum ist NUR über die Haupteingänge Ost und West auf Ebene 04 möglich.

Hinweis zu unseren Ambulanzen und Sprechstunden

Liebe Patientin, lieber Patient,

wenn Sie in den kommenden Tagen einen Termin in einer unserer Ambulanzen haben, melden Sie sich bitte vorab, wenn

- bei Ihnen folgende Symptome bestehen: Fieber, Halsschmerzen und/oder Schluckstörungen, Husten, Atemnot, Geschmacks- oder Geruchsverlust, allgemeine Abgeschlagenheit und/oder Leistungsverlust, soweit nicht durch eine bestehende Vorerkrankung erklärbar, Magen-Darm-Symptome, starken Schnupfen

- Sie Kontakt zu einer SARS-CoV-2 positiven Person hatten

- oder positiv auf Coronavirus getestet wurden.

Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter besprechen mit Ihnen das weitere Vorgehen.

Kommen Sie bitte nicht in unsere Ambulanzen, wenn Sie unsicher sind, ob Sie von COVID19 betroffen sind.


Vielen Dank!

Von Münster über London nach Zagreb: Stipendium für verbesserte Versorgung bei angeborenem Herzfehler

Margarita Brida (umgeben von ihren Förderern Karla Völlm und Prof. Günter Breithardt vom Stiftungsvorstand sowie den Medizinern Prof. Helmut Baumgartner (l.) und Prof. Gerhard-Paul Diller) ist die erste Stipendiatin der EMAH Stiftung Karla Völlm. Ihre Weiterbildung soll dem Aufbau eines Herz-Zentrums in Kroatien dienen.
Margarita Brida wird u.a. von Ärzten des UKM weitergebildet, um den Aufbau eines Zentrums in Kroatien zu unterstützen / EMAH Stiftung Karla Völlm finanziert zweijährigen Aufenthalt mit 94.000 Euro
In Münster und London lernen, um in Kroatien ein Zentrum für Erwachsene mit angeborenen Herzfehlern (EMAH) zu etablieren: Was für die 33 Jahre alte Margarita Brida aus Zagreb ein Traum ist, war für die Verantwortlichen wichtige Voraussetzung, um ihr den Zuschlag für das erstmals ausgeschriebene Stipendium der EMAH Stiftung Karla Völlm zu geben. „Neben den persönlichen Qualifikationen sprach für die Kandidatin, dass sie aus einem Land kommt, in dem es derzeit noch kein etabliertes EMAH-Zentrum gibt“, erklärt Prof. Dr. Helmut Baumgartner, Direktor der Klinik für angeborene und erworbene Herzfehler am UKM. „Wir sind uns bei Frau Brida sicher, dass das Stipendium dem Aufbau und damit der medizinischen Versorgung in ihrem Heimatland hilft.“ Durchgesetzt hat sich die junge Kardiologin aus  Zagreb gegen mehr als 30 Kandidaten aus 20 Ländern; mit solch einer großen Nachfrage hatten selbst die Verantwortlichen nicht gerechnet. Margarita Brida erhofft sich viel von ihrem zweijährigen Stipendium. „Wir sind gerade dabei, an unserem Klinikum in Zagreb einen Schwerpunkt für Erwachsene mit angeborenem Herzfehler zu bilden“, erzählt die Medizinerin auf Englisch. „Aufgrund der wachsenden Gruppe an Patienten ist es notwendig, dass wir in Kroatien zukünftig ein spezialisiertes Zentrum haben, wie es in einigen Ländern bereits üblich ist.“ In Deutschland hat das UKM 2008 eine Vorreiterrolle übernommen, als in Münster das bundesweit erste (eigenständige) Zentrum für Erwachsene mit angeborenem Herzfehler eröffnete. Aus dem Zentrum wurde mittlerweile eine Klinik, allein im vergangenen Jahr gab es mehr als 5000 Patientenkontakte. Der Bedarf ist groß, denn die Zahl Betroffener ist durch den medizinischen Fortschritt der vergangenen Jahrzehnte stark angestiegen. „Früher sind die Patienten schlichtweg nicht so alt geworden, heute erreichen glücklicherweise mehr als 90 Prozent das Erwachsenenalter. Der Großteil dieser Patienten benötigt aber weiterhin medizinische Betreuung“, erklärt Baumgartner. Das gilt auch in Kroatien. „Deshalb kann man sich vermutlich vorstellen, wie dankbar und motiviert ich bin, dass ich an einer international anerkannten EMAH-Klinik wie hier in Münster arbeiten und lernen kann“, zeigt sich Margarita Brida begeistert. Neben der Verbesserung ihrer klinischen Expertise in der Patientenversorgung wird sie in Baumgartners Klinik auch an wissenschaftlichen Projekten unter Leitung von Prof. Dr. Gerhard-Paul Diller mitarbeiten. Einige davon erfolgen in Zusammenarbeit mit dem Royal Brompton Hospital in London, wo Brida das zweite Jahr des Stipendiums verbringen wird, bevor es zurück nach Kroatien geht – zur Etablierung eines EMAH-Zentrums in Zagreb. Eine Einmalige Förderung soll das mit 94.000 Euro finanzierte Stipendium übrigens nicht sein: Der Vorstand der EMAH Stiftung Karla Völlm hat bereits die Übernahme der Kosten für einen nachfolgenden Stipendiaten zugesagt.
 
 
 
 

Klinikdirektion

Klinik für Kardiologie III: Angeborene Herzfehler (EMAH) und Klappenerkrankungen

Univ.-Prof. Dr. med. Helmut Baumgartner
Direktor

Albert-Schweitzer-Campus 1, Gebäude A1
48149 Münster

Ambulanz / Terminvergabe
T +49 251 83-46122

Stationäre Aufnahmetermine
T +49 251 83-46112

Chefsekretariat des Klinikdirektors
T +49 251 83-46110
F +49 251 83-46109

emah(at)­ukmuenster(dot)­de

Anfahrt mit Google Maps

Zertifizierung